Berlin erlebt wieder das "Natur Ereignis"
besonderer Art
der "Lange Tag der StadtNatur" 2011

Roggenfeld Roggenfeld wogend Roggenbrot

Am 01. Juli 2007 fand er zum erstenmal statt.
auch auf dem Roggenfeld rund um die Kapelle der Versöhnung
.
Bundesweit zum ersten Mal wurde 2007 das Grün einer Stadt vorgeführt,
stand seine Flora und Fauna, im Mittelpunkt eines Großereignisses.
Von der Stiftung Naturschutz Berlin organisiert, hatten mehr als 300 Veranstaltungen
die Aufmerksamkeit der Bürgerinnen und Bürger auf die urbane Natur
und die Vieifalt des Lebens in ihrer Umgebung gelenkt.


Auch 2011 sind wir wieder dabei:
„Die Saat geht auf! Roggenanbau auf ehemaligem Todesstreifen“

Sonnabend 18. Juni 16.00-20.00 Uhr / Sonntag 19. Juni 11.00-18.00 Uhr

Es begann mit Lupinen, die 1990 durch die DDR-Bürgerbewegung gesät wurden.
Seit 2005 wird auf dem Gelände der Versöhnungskirche im Bereich der Gedenkstätte Berliner Mauer an der Bernauer Straße
Roggen angebaut. Tausende Besucher sind seitdem am Feld vorbeigeschritten.
Das Bild eines wogenden Kornfeldes schafft Bezüge zum Rhythmus der Jahreszeiten und zum Sinn der Jahresfeste die im Umfeld der Großstadt den Menschen verloren gegangen sind. Hier versinnbildlicht es die vom Menschen gestaltete Natur. Der Mensch erlebt den Prozess von Säen, Wachsen und Ernten innerhalb eines Jahres, begleitet von Ritualen.
Die "Kapelle im Roggenfeld" ist damit das lebendige Gegenbild zur fallenden Kirche im Todesstreifen von 1985.

Der Roggen wird geerntet, zu Mehl vermahlen und zu Friedensbroten und Abendmahloblaten verbacken.
50 Jahre nach dem Bau der Berliner Mauer bieten wir Ihnen am Langen Tag der StadtNatur ein vielfältiges Programm.
Es erwarten Sie Führungen über das Gelände, filmische Dokumentationen zum Projekt und stündliche Vorträge zu Hintergrund und Perspektiven.
Zudem laden wir Sie zur Verkostung von Produkten ein und geben Anregungen zur Selbstaussaat an anderen Orten.

Veranstalter: Evangelische Versöhnungsgemeinde/ Kapelle der Versöhnung
Leitung: Pfarrer Manfred Fischer, Rainer Just, Dr. Konstanze Scheurer, Heidrun Albert, (Versöhnungagemeinde);
Prof. Dr. Frank Ellmer, Dr. Wilfried Hübner, Constance Fuchs, Hakon Albers
(Landwirtschaftlich-Gärtnerische Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin)
Anfahrt: Tram M19 (Gedenkstätte Berliner Mauer, U-Bernauer Straße / S-Nordbahnhof, je 10 Min. Fußweg.

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