Dokumentationszentrum
mit Werkschau
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Das Dokumentationszentrum übernimmt in diesem Rahmen die wichtige Funktion der Informationsvermittlung. Ausgehend von den Ereignissen in der Bernauer Strasse seit 1961, werden in unterschiedlichen Medien allgemeine Informationen zu den historischen-politischen Hintergründen sowie vertiefende Details zur Geschichte der Berliner Mauer angeboten.
Die Angebote des Hauses werden in
deutscher, englischer unfd französischer Sprache präsentiert, hierzu
zählen das digitale Besucherarchiv, Hörstationen mit O-Ton-Berichten
und Zeitzeugen-Aussagen, Lesestationen mit Archivdokumenten, Foto und
Filmstationen und wechselnde Ausstellungsbausteine. Informationsstelen im
Aussenbereich kennzeichnen historische Stationen entlang der Bernauer Strasse.
Das Haus wirde mit finanzieller Unterstützung von Bund und Land Berlin
aufgebaut und getragen.
Die Gestaltung der Ausstellungen wurde von gewerk
erstellt.
Im Mittelpunkt der ersten Werkschau
GRENZBLICKE, die am
9.
November 1999 eröffnet worden war, stand der Lebensalltag im Schatten
der Mauer. Am 13. August 2001 dem
40.
Jahrestag des Mauerbaus, wurde die neue Ausstellung
Berlin, 13. August
1961 eröffnet. Die ständige Ausstellung im
Dokumentationszentrum verdeutlicht anschaulich und mit Hilfe verschiedener
Medien in deutscher und englischer Sprache den Bau der Berliner Mauer 1961, die
Reaktionen auf dieses einschneidende Ereignis in Ost und West und die
unmittelbaren Auswirkungen auf das Leben der Bürger. Im Besucherarchiv
können Text-, Ton-, Film- und Bilddokumente zur Geschichte der Bernauer
Straße frei recherchiert werden.
Um 01.00 Uhr Nachts begann 1961 die
Absperrung der über 160 km langen Grenze zwischen Ost- und West-Berlin und
der DDR. In
der Folgezeit entstand eine gemauerte Sperranlage: die Berliner Mauer, sie
wurde in mehreren Schritten zu einem gestaffelten und militärisch
gesicherten Sperrgebiet ausgebaut. Mehr als 150 Menschen starben bei
Fluchtversuchen an der Berliner Mauer.
Ab November 2002 hatte das
Dokumentationszentrum für ein gutes halbes Jahr seine Türen
geschlossen. Der von den Architekten Andreas Zerr, Peter Hapke und Claus
Nieländer gestaltete Turm mit Aussichtsplattform zeigt
nach der Wiederöffnung im Juni 2003 den
Besuchern das Haus in erweiterter baulicher Form, behindertengerecht und mit
einer Ausichtsplattform zur Gedenkstätte Berliner Mauer, von dort gibt es
einen eindrücklichen Blick auf die Grenzanlage, die Brachialität des
ehemaligen Mauerstreifens und das Denkmal der Bundesrepublik Deutschland zur
Erinnerung an die Teilung der Stadt und die Opfer kommunistischer
Gewaltherrschaft.
Gruppenführungen, regelmäßige
Veranstaltungen und ein umfangreiches Seminarprogramm zur politischen Bildung
vertiefen und ergänzen das Angebot.
Der gut sortierte Buchstand bietet
Fachliteratur, Belletristik, Karten und Filme zur deutsch-deutschen Geschichte
an.
Verkehrsverbindungen: U8 Bernauer Strasse,
S1/S2
+ S25/S26 Nordbahnhof, TRAM M10 Gedenkstätte Berliner Mauer,
BUS 245